Aktuelles

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Frühjahrskonzert vom 20. März 2011

Aus dem "Fränkischen Tag" vom 22. März 2011

 

 

Aus den "Zeiler Nachrichten" vom 24. März 2011

 

Jubiläumskonzert vom 25. April 2010

Aus dem "Fränkischen Tag" vom 27. April 2010

 

 

Zeiler Musiker auf großer Fahrt
 
Der Musikverein „Stadtkapelle Zeil“ hat kürzlich nach 3jähriger Pause wieder einen 
mehrtägigen Vereinsausflug unternommen.
Als Reiseziel für die Fahrt war 
Sankt Englmar im Bayerischen Wald ausgewählt worden.
Am Donnerstag, dem 11. Juni trafen sich die Musiker, deren Angehörige
sowie weitere Freunde des Vereins am frühen Nachmittag nach der ausgefallenen
Fronleichnamsprozession gut gelaunt bei wechselhaftem Wetter zur Abfahrt.
Zur Freude der Organisatoren war der Bus bis auf den letzten Platz besetzt.
 
Nach mehrstündiger Busfahrt, nur durch eine Rast mit Kaffee und selbstgebackenem
Kuchen unterbrochen, erreichte man Glashütt, einen kleinen Ortsteil von St. Englmar,
wo für die nächsten 3 Tage im Buglhof Quartier bezogen wurde.
Die ab nun immer wieder spontan (auch nachts) einsetzenden Blasmusik-Aktionen
einiger besonders ambitionierter Musiker zogen sich wie ein roter Faden durch den
gesamten Aufenthalt.
 
Den Freitag nutzte die Reisegruppe, um zwei nahe gelegene Ausflugsziele zu besuchen.
Zuerst stand der in ganz Bayern einmalige Waldwipfelweg bei Maibrunn auf dem Programm.
Eine Wanderung auf dem Natur-Erlebnispfad um den Waldwipfelweg mit seinen 25 Mitmach-
Stationen lädt ein, die Geheimnisse der Natur zu entdecken. Das Highlight jedoch ist der
Waldwipfelweg an sich. Dieser ist in 30 Meter Höhe auf Betonsäulen mit einer Breite von
2,5 m um die Baumkronen gebaut. Er bietet eine sensationelle Panorama-Aussicht über
den Bayerischen Wald und das Donautal.
Beim anschließenden Besuch im nahe gelegenen Egidi-Park wurde dessen
Sommerrodelbahn auch von den älteren Teilnehmern ausgiebig genutzt.
Vor dem Abendessen erfreute man die Gäste des Buglhofs bei einem 2-stündigen
Platzkonzert mit flotter fränkischer Blasmusik, die mit viel Applaus bedacht wurde.
 
Für den Samstag hatte man sich den Großen Arber vorgenommen. Das nun
ideale Sommerwetter gab sich wie eine Einladung dazu.
Bevor es aber los ging, freute man sich, Erika Leisentritt, der Gattin des Ehren-
vorstands, mit einem kleinen Musik- und Gesangsständchen zum Geburtstag
gratulieren zu können. Die Länge der anschließende Gratulationsschlange
verzögerte die Abfahrt etwas, denn 50 Hände wollen erst einmal geschüttelt sein.
 
Auf halber Strecke zum Arber liegt der Ort Arnbruck mit einem herrlich angelegten
Glasdorf, wo man nach einer beeindruckenden Glasbläservorführung ein überwältigendes
Angebot an Glasartikeln bestaunen konnte. Der Antrag auf Aufenthaltsverlängerung
wurde aber mit Blick auf das restliche Tagesprogramm mit großer Mehrheit abgelehnt.
 
Die Mittagszeit verbrachten man am herrlich gelegenen Arbersee, wo zur Freude der
jüngeren Teilnehmer eine Tretbootfahrt für viel Kurzweil sorgte.
Gestärkt durch einen kleinen "Sektimbiss", den das Geburtstagskind spendiert hatte,
machte sich die eine Hälfte der Ausflügler zu Fuß und mit eigener Blasmusikbegleitung
auf den Weg zum Arbergipfel. Der Rest ließ sich von der Gondelbahn nach oben tragen,
wo die schöne Aussicht und die gute Bewirtung ihren Teil zum Erfolg des Ausflugs
beitrugen.
 
Die Heimfahrt am Sonntag war "gewürzt" mit einem 4stündigen Aufenthalt in
Regensburg, wo jeder nach einer interessanten Stadtführung die Schönheiten
der einst freien Reichsstadt auf eigene Faust erkunden konnte. Interessanterweise
suchten die meisten Teilnehmer die Schönheiten von Regensburg in einem schattigen
Biergarten. Nachdem alle wieder zum Bus gefunden hatten konnte man den Zeiler
"Regensburger Domspatz" Matthias Strätz, dessen Ferien nun auch zu Ende waren,
im Internat der "Domspatzen" abliefern.
 
Den Kopf voll mit neuen Eindrücken erreichte man schließlich am frühen Abend
wieder die fränkische Heimat.
Alle Teilnehmer waren voll des Lobes und wollen auch beim nächsten Ausflug
der Stadtkapelle Zeil wieder dabei sein.

Fotos vom Ausflug gibt's hier.

Aus dem "Fränkischen Tag" vom 29.04.2009

Frühjahrskonzert der Stadtkapelle Zeil ein voller Erfolg

Zeil - Mitten in der Hoch-Zeit des Frühlings, am Wochenende vor dem Wonnemonat Mai, gab der Musikverein Stadtkapelle Zeil sein Frühjahrskonzert. Die Haßbergkapelle aus Kirchlauter wirkte dabei ebenfalls mit. Bei beiden Kapellen wurde deutlich, dass die Blasmusik eigenständige konzertante Züge trägt und sich nicht zu verstecken braucht.

 

So erlebten die zahlreichen Besucher Blasmusik in Vollendung. Dafür sorgten neben den Musikern der Leiter der Stadtkapelle Zeil, Uwe Bartl, und der Dirigent der Kirchlauterer Aktiven, Klaus Schad.

 

Der Vorsitzende des Musikvereins Zeil, Norbert Strätz, hob in seiner Einleitung die unterschiedliche Wirkung der Musik auf das Gemüt der Menschen hervor.
Ja, sie besitze sogar heilende Kräfte. Untersuchungen hätten ergeben, dass musizierende Jugendliche bessere Noten in der Schule erreichten.

Die Haßbergkapelle Kirchlauter bestritt den ersten Teil des Konzertes. Der Dirigent Klaus Schad mischte sein Programm abwechslungsreich und vielfältig.
Der Einstieg war passend gewählt mit dem Marsch „Frisch gewagt“ von Frantisek Kmoch.
Manfred Weingold führte durch das weitere Programm, das keine Wünsche offen ließ. Ein Medley aus dem Musical „West-Side-Story“ war genauso vertreten wie die böhmische Blasmusik, flotte Rhythmen und Walzer.

Nach der Konzertpause besetzten die Musiker der Stadtkapelle Zeil die Bühne.

Das Programm war mal feurig klassisch (Carmen-Marsch von Bizet), mal melodiös und dann wieder volkstümlich. Rock’n’Roll-Melodien erklangen ebenso wie Walzertakte. In einem Medley kamen die besten Stücke von Phil Collins zur Aufführung, wobei das Schlagzeug Höchstleistungen vollbrachte. Als Kontrapunkte folgten „Wiener Walzer“ des Indio-Mexikaners Juventino Rosas, der Rock „Reet Petite“ von Berry Gordy sowie einer Popballade aus dem Film "Notting Hill". Die Zeiler vergaßen auch nicht das Zugeständnis an die böhmische Blasmusik, bis sie den Big-Band-Sound mit den bekannten „Ohrwürmern“ der Beach Boys zum Besten gaben.
Ein Massenensemble beider Kapellen schloss das Konzert ab. Natürlich durfte
das Frankenlied nicht fehlen. Der große Applaus belohnte die Aktiven.

(Den Text verfasste Wolfgang Ortloff. Vielen Dank dafür!)

 

Fotos vom Konzert gibt's hier.

 

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